Jahresrückblick 2011

Das Jahr 2011 begann bei Kreuzfähnlein zunächst eher unspektakulär. Beide Gruppen und die Älterenrunde trafen sich wöchentlich, aber außer kleineren Veranstaltungen wie einem Backtag am Steinbackofen der Gemeinde mit gemeinsamem Brot- und Pizzabacken gab es anfangs keine besonderen Aktionen.

Das änderte sich schlagartig ab Juni, denn seitdem gab es keinen Monat mehr ohne Fahrten oder Wochenendveranstaltungen. Den Beginn machte das Pfingszeltlager unseres Bezirks Süntel, an dem Kreuzfähnlein zusammen mit über 200 weiteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der Region teilnahm. Unser Beitrag zum Lagermotto "Lass' die Sau raus" war eine zuvor in den Gruppenstunden gebaute Schweineseilbahn, bei der ein sich an einem Seil  bewegendes Holzschwein mit Wurfspeeren erlegt werden musste.

Nur wenige Wochen später ging es los nach Missunde an die Schlei. Dort wohnten wir eine Woche in einem Ferienhaus, das einen eigenen kleinen Steg hat, an dem wir unsere zwei kleinen Jollen und das Kajütsegelboot festmachen konnten. Auch ein Kanu war vorhanden, so dass wir viel Gelegenheit zum Bootfahren hatten. Außerdem unternahmen wir diverse Ausflüge in die Umgebung.

Noch im gleichen Monat brach dann eine kleine Gruppierung auf zu einer dreitägigen Wanderung durch das Weserbergland. Ohne jegliche Vorabplanung machten wir uns mit Schlafsäcken, Zeltplanen und einer Karte ausgerüstet auf und wussten morgens nicht, wo wir abends landen würden. Gekocht wurde auf offenem Feuer, Wasser gaben uns nette Dorfbewohner und übernachten durften wir einmal am Waldrand bei Unsen (Dank an Landwirt Stefan Gayko - auch insbesondere für den Tip "baut die Zelte besser am vorderen Ende der Wiese auf, hinten sind immer die Wildschweine") und einmal im Pfarrgarten von Barksen (Dank an Pastorin Otte).

In den Sommermonaten hat die Dienstagsgruppe fleissig im Pfadfindergarten Gemüse angebaut und einen Unterstand für Kanus gebaut.

Im August gab es wieder die aus den Vorjahren bekannte Feriencard-Aktion "Bratwurst am Stock über'm Lagerfeuer mit anschließender Nachtwanderung"

Der Herbst begann mit Äpfelpflücken für das alljährliche Saftmosten, anschließend gab es viele kleinere Aktionen wie Saftverkauf auf dem Erntedankfest, Herbsttag im Pfadfindergarten, Besuch der Marktkirche mit Turmbesteigung und viele mehr.

Im Advent haben wir dann erstmals an der Aktion Friedenslicht (www.friedenslicht.de) teilgenommen und die in Betlehem entzündete Flamme das letzte Wegstück vom Hauptbahnhof Hannover bis in unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde geholt. Vielleicht war es ganz gut, dass wir uns zur Teilnahme entschieden hatten bevor wir wussten, wann der Zug ankommen würde: Am 3. Adventsonntag um 6:13 Uhr!

So konnten wir das Licht am 4. Advent in den Gottesdienst hineintragen, was einen schönen Jahresabschluss bildete.